Landesverband Berlin - Aktuelles

Neue EU-Datenschutzverordnung

 

Der Schutz Ihrer Daten ist uns als Verein wichtig. Am 25.05.2018 ist mit der neuen EU-Datenschutzverordnung ein wichtiger Schritt zur verbesserten Kontrolle persönlicher Daten erfolgt. Aus diesem Grund haben wie im Download-Bereich neue Aufnahmeantragsformulare und Formulare zur Änderung des Mitgliedsstatus jeweils für Einzelmitglieder sowie für Bildungseinrichtungen hinterlegt, die diesen Umstand berücksichtigen. Darüber hinaus werden wir selbstverständlich auch weiterhin alle gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz (siehe Datenschutzerklärung) konsequent befolgen.

 

Gemeinsame Mitgliederversammlung 2018 der Landesverbände Berlin und Brandenburg

 

Außergewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Für die Landesverbände Berlin und Brandenburg im BLGS e.V. waren das Warten auf die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum Pflegeberufereformgesetz und geografisch bedingte verbindende Interessen Anlass genug, um neue Wege zu beschreiten. Deshalb hat man sich in diesem Jahr dazu entschlossen, die Mitgliederversammlungen der Landesverbände zur selben Zeit und am selben Ort durchzuführen, um anschließend einen gemeinsamen Fachtag zu veranstalten. Inhaltlich drehte sich dieser um das neue Gesetz und die konkreten Anforderungen an die ausbildenden Schulen, Träger und Einrichtungen.

 

Mit der Feststellung: „Ein Blick ins Gesetz erweitert die Rechtskenntnis“, eröffnete Prof. Dr. iur. Gerhard Igl, spezialisiert auf Gesundheits- und Sozialrecht. Er nahm das Pflegeberufegesetz im Kontext des europäischen Beruferechts unter die Lupe und ging dabei insbesondere auf die erstmals definierten Vorbehaltsaufgaben und deren Bedeutung ein. Igl mahnte, dass in Bezug auf vorgelagerte „Spezialisierungen“ in der Pflegeausbildung, also die vor Beginn der Ausbildung zu treffende Wahl des Ausbildungszweiges durch den Bewerber, ein „massiver gesetzgeberischer Klarstellungsbedarf“ herrsche. Sie widerspreche dem allgemeingültigen Grundsatz, dass einer Spezialisierung eine Grundausbildung vorausgehen sollte. Pflegende in der Alten- sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege seien nach dem neuen Gesetz partiell ausgebildet und dürften Vorbehaltsaufgaben ggf. nur sehr stark eingeschränkt, nämlich auf den im Gesetz genannten Personenkreis, ausüben. Dem europäischen Freizügigkeitsgedanken würde damit widersprochen.

 

Als zweite Referentin sprach Christine Vogler,  über die konkrete Umsetzung des PflBRefG. Fragen der Finanzierung und Kooperation zwischen den Akteuren in der Pflegeausbildung standen dabei im Vordergrund. Auch Frau Vogler mahnte, dass das aktuell zu beobachtende Abschottungsverhalten von Einrichtungen die ungeklärte Situation der Pflegeausbildung und zu erwartende Veränderungen nicht einfacher mache. Sie appellierte an die Teilnehmer, offen aufeinander zuzugehen und sich rechtzeitig mit der Umsetzung der Generalistik zu befassen.

 

Die nächste gemeinsame Mitgliederversammlung und Fachtagung der Landesverbände Berlin und Brandenburg findet nach erfolgreich verlaufener Premiere am 20.02.2019 statt.

 

sh

Bericht von der Schulleiterkonferenz des Landesverbandes Berlin im BLGS e.V. am 09.10.2017

 

Das Pflegeberufegesetz ist im Juli 2017 in Kraft getreten. Es regelt die Reform der Pflegeausbildung. Im Jahr 2020 sollen auf dieser Grundlage die ersten Ausbildungsjahrgänge starten. Die konkrete Umsetzung des Gesetzes hängt jedoch auch von der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung ab, die erst im Jahr 2018 vorliegen wird..

 

Wie genau die Schulen sich im Einzelnen auf die neue Situation einstellen können, welche Aufgaben vor ihnen liegen, welche Bedingungen für die Umsetzung nötig sind und wie die Zusammenarbeit mit den vielen Einsatzorten der praktischen Ausbildung und den Landesbehörden gestaltet werden kann, sind drängende Fragen, zu deren Beantwortung die Schulleiter der 32 im BLGS Landesverband Berlin organisierten Schulen der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Altenpflege am 09.10.2017 zusammentrafen. Die Schulleiterkonferenz, die dieses Mal in Gänze diesem Thema gewidmet war, hatte deshalb den Charakter eines Workshops. So konnten die Perspektiven der noch unterschiedlichen Arbeitsfelder verschränkt, gebündelt und, ganz im Sinne des Gesetzes, generalisiert werden. Im Ergebnis des konstruktiven Austauschs haben die anwesenden Schulleitungen einen Erwartungs- und Forderungskatalog erarbeitet, der die Grundlage für ein Treffen von Vertretern des Landesverbandes mit der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, und ihrer Staatssekretärin, Barbara König, darstellte, in dem es um die Umsetzung der Pflegeberufegesetzes im Land Berlin ging. Die präsentierten Ergebnisse wurden in ihrer Differenziertheit und Aussagekraft sehr positiv aufgenommen. 

 

sh

Pflegeberufereformgesetz 2. und 3. Lesung im Bundestag am 22.06.2017

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