BLGS - Praxisgruppe

 

Hier finden Sie Informationen rund um die Fachgruppe Praxis und zu den Praxisanleitersymposien.

 

Ihre Ansprechpartnerin in Praxisfragen sind Frau Anke Jakobs und Herr Uwe Schnack.

 

 3. Praxisanleitersymposium 2018                                                                                                                                                                            

Das 3. Praxisanleitersymposium 2018 war mit 145 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Berlin und Brandenburg bereits frühzeitig ausgebucht. Auch in diesem Jahr war der DUZ Verlag durch Frau Niederberger und Frau Zankovich vertreten, um die Atmosphäre der Praxisanleiter aufzunehmen und um neue Inspiration für Ihre Ausgabe „Praxisanleitung in der Pflege“ zu erfahren. Zur Begrüßung hat Frau Jakobs die Teilnehmenden auf einen spannenden Tag eingeschworen. Praxisanleiter*innen sind wertvoll, engagiert und besitzen hohes Potential für Mitarbeiterbindung. Dieses für sich zu sehen und zu empfinden, fällt oft schwer. Aus diesem Grund wurde darauf nochmals besonderen Wert gelegt. Zudem wurde das Publikum gleich zu Beginn mit einbezogen, um nach dem Zitat von Heraklit, „Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen.“,  instruierend in den Fortbildungstag zu starten. Frau Vogler sprach im Anschluss von dem „neuen“ Pflegeberufegesetz in Verbindung mit der kürzlich verabschiedeten Ausbildungs- und Prüfungsverordnung und wie der Weg der Veränderung aussehen wird. Sie schaffte es den großen Bogen zu spannen von der zukünftigen Kompetenzorientierung über die zahlreichen Kooperationsmodelle, zahlreichen Einsatzorte bis hin zum Blick auf Pflegephänomene und weg von der medizinischen und der altersbezogenen Fachlichkeit. Zu den Fragen: Was ist eigentlich mein Pflegeverständnis? Was ist Pflege? Welches Pflegebild transportiert meine Einrichtung? Welches Profil hat meine Schule? Was werde ich in Zukunft vermitteln? hat Frau Vogler alle Teilnehmenden aufgefordert nachzudenken und Stellung zu beziehen. Nach der ersten Kaffeepause wurden die Themen zentrale Praxisanleitung und Praxisbegleitung thematisiert. Drei freigestellte Praxisanleiter aus drei verschiedenen Institutionen stellten ihre Arbeit, inklusive den Herausforderungen und den Ressourcen vor. Im Anschluss stellte Frau Christel ihre Ergebnisse der Diplomarbeit zum Thema Praxisbegleitung vor. Das kritische Beäugen beider Akteure, Praxisanleiter und Praxisbegleiter, ist immer noch Alltag. Beide arbeiten mit (an) dem Auszubildenden, aber die Rolle und die Akzeptanz sind nicht immer gegeben. Hier bedarf es mehr an Kommunikation und Möglichkeiten der Annäherung und somit Akzeptanz. Im Anschluss folgte die wohlverdiente Mittagspause mit einer hervorragend organisierten Bewirtung und dem regen Austausch unter den Teilnehmenden. Pünktlich 13.30 Uhr startet Herr Prof. Müller mit seinem Thema „Bewusstes Lernen in der Praxis“. Für das Lernen in der Praxis wie auch in der Theorie sind drei voneinander nicht zu trennende Prämissen zu beachten – Handeln, Denken, Lernen. Ein Zitat aus dem Vortrag: „Das Ziel von Bildung ist nicht Wissen sondern Handeln. (Walter Benjamin, deutscher Philosoph 1892-1940)“. Auszubildende entwickeln beim Erleben und Interpretieren der beruflichen Praxis ihre berufliche Handlungskompetenz. Hierfür gilt es Möglichkeiten zu schaffen, damit dies gelebte Anleitungspraxis ist. Mit dem Blick auf seine Lernaufgaben für die praktische Pflegeausbildung, ging Herr Prof. Müller auf den Unterschied des instruierenden und konstruierenden Lernens ein. Zum letzten Vortrag kann gesagt werden: „last but not least“. Matthias Prehm hat authentisch, humorvoll, professionell mit hoher Präsenz und einer angenehmen Gelassenheit die Themen Humor in der Pflege, Resilienz, Umgang mit Stress am Arbeitsplatz und im privaten Leben. Herr Prehm schaffte es in Sekunden die Teilnehmenden mitzunehmen über sich, über die Kollegen oder auch private Personen zu lachen. Er zeigte uns anhand verschiedener Beispiele aus Alltag und Beruf wie ein Perspektivwechsel die Situation entspannen und eine Atmosphäre des Gelingens entstehen kann.  Humor und Perspektivwechsel sind elementar um den tagtäglichen Aufgaben in der Gesellschaft und der Komplexität des Pflegeberufes gerecht zu werden. Anke Jakobs, Vorstand BLGS LV Berlins

Fachgruppe Praxis

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